Finanztipp365

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Wenn Sie im Straßenverkehr in einen Unfall verwickelt werden, sind die von Ihnen verursachten Schäden in der Regel durch die Haftpflichtversicherung gedeckt. Doch nicht immer zahlen die Versicherer widerstandslos. Sollte sich eine Versicherung weigern, den Schaden zu erstatten, der Ihnen durch Dritte zugefügt wurde, ist der Gang zum Anwalt oft unerlässlich. Egal ob es sich um Sachschäden oder Schmerzensgeld handelt, eine Geltendmachung der eigenen Rechte sollte nicht an den oft unkalkulierbaren Kosten scheitern. Wer jedoch keine Rechtsschutzversicherung besitzt trägt das Risiko im schlechtesten Fall die Prozesskosten in vollem Umfang selbst tragen zu müssen.
Wer eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, ist in diesem Fall nicht nur finanziell auf der sicheren Seite, sondern kann auch die Beratung durch den Versicherer in Anspruch nehmen. Werden Sie in einen Verkehrsunfall verwickelt und die Gegenseite weigert sich die Kosten zu erstatten, können Sie die Rechtsschutzversicherung informieren. Diese prüft die Rechtslage und die Aussicht auf Erfolg vor Gericht. Die Rechtsschutzversicherung kann Ihnen einen entsprechenden Fachanwalt in Ihrer Nähe empfehlen und übernimmt die Kosten für die anwaltliche Beratung. Auf Wunsch kann der Kunde natürlich auch einen Anwalt seiner Wahl beauftragen, ihn juristisch zu vertreten.
Egal wie das Gericht letztlich entscheidet, der Versicherte muss keine Prozesskosten fürchten. Wird beispielsweise ein Schmerzensgeld gewährt, hat der Kunde die gesamten Kosten gespart und seinen Anspruch auf Schmerzensgeld durchsetzen können. Sollte kein Schmerzensgeld gewährt werden, bleiben dem Kunden jedoch die sonst fälligen Kosten für Gericht, Anwalt, Zeugen und Sachverständige erspart. Eine Rechtschutzversicherung im Bereich Verkehr schützt also wie jede Rechtsschutzversicherung vor unvorhersehbaren Kosten und sorgt dafür, dass Versicherte sorgenfrei ihre Rechte geltend machen können.

Categories: Rechtsschutz

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